Archiv des MonatsAugust, 2007

Tee für Körper und Seele

Der weite Blick über eine indische Teeplantage

Tee für Körper und Seele Tee ist nicht nur nachweislich gesund, er steigert auch das allgemeine Wohlbefinden.In den vergangenen Jahren haben Wissenschaftler auf der ganzen Welt eine steigende Anzahl von Untersuchungen veröffentlicht, die den Inhaltsstoffen des grünen und schwarzen Tees wohltuende Wirkungen zuschreiben. Eine Tasse Tee kann zwar keine Wunder bewirken, hilft aber, in hektischen Situationen gelassener zu werden und neue Energien zu tanken.

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Tee statt Wein: Neuer Trend in der Spitzengastronomie

Darjeeling statt Bordeaux, Assam statt Rioja - immer häufiger wird in der Top-Gastronomie aromatischer Tee als Begleitgetränk serviert. Nach New York, Paris und Moskau, erobert dieser neue Trend jetzt auch Deutschland.

Pioniere des gehobenen Tee-Genusses sind Deutschlands Spitzenköche. “Tee ist groß im Kommen”, meint Sternekoch Wilfried Serr. In seinem Restaurant “Zum Alde Gott” in Baden-Baden empfiehlt er seinen Gästen immer häufiger, den kulinarischen Genuss mit einer Tasse Tee zu begleiten. Karlheinz Hauser servierte auf dem “Süllberg” in Hamburg-Blankenese jüngst ein eigens kreiertes 6-Gänge-Menü unter dem Motto “Fisch und Tee - Genuss im Duett”, bei dem verschiedene Teesorten als Zutat und auch als Begleitgetränk dienten.

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Südasien versinkt in den Fluten

Frauen und ihre Kinder im Katastrophengebiet
Frauen mit ihren Kindern im Katastrophengebiet

Man liest es in den Medien nicht an erster Stelle aber Südasien versinkt in den Fluten. Mit den Häusern und Feldern gehen auch die Nahrungsvorräte der Familien unter. Bauern im Ort Kurihamari in Assam (Nordindien) retten sich auf einem selbstgebasteltem Floß. Ganze Regionen stehen unter Wasser und brauchen dringend Hilfe, die leider in abgelegene Dörfer nur selten vordringt. UNICEF befürchtet in den Überschwemmungsgebieten in Asien die Ausbreitung von gefährlichem Durchfall und Infektionskrankheiten, insbesondere bei Kindern. Allein in den indischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh sind rund zehn Millionen Menschen durch stehendes Dreckwasser bedroht, 40 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche.

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Tee aus Kenya

Teeplantage in Kenya
Blick auf eine Teeplantage in Kenya

Im Vergleich der Newcomer im Teeanbau ist Kenya das erfolgreichste. Die ersten Teepflanzungen in Kenya waren erst 1963 nach der Unabhängigkeit entstanden. Durch die Gründung der Institution Kenya Tea Development Authority 1974 entwickelte sich die Produktion sehr schnell. Viele englische Experten, die früher in Indien oder Ceylon gearbeitet hatten, ließen sich im Lande nieder. Kenya produziert einige gute orthodoxe Tees, die bekanntesten sind Malaika, Marinyn, Ragati und Kibwari. Es könnten theoretisch noch weitaus mehr bessere Tees produziert werden, Hauptproblem ist jedoch, dass es bei der Verarbeitung Engpässe gibt, da zu wenig Teefabriken existieren und die Transportwege für die Blätter zu lang sind, was natürlich die Qualität beeinträchtigt.

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Der Geist des Tees

Schriftzeichen Shou

Nachdem um das Jahr 519 nach Christus der buddhistische Heilige Bodhidharma, dritter Sohn des indischen Königs Kaisawao und erster Missionar des Buddhismus in China, auf einem Schilfrohr den Fluss Jangtsekiang überquert hatte, verharrte er neun Jahre lang in Meditation vor einer Felswand, um wachend und fastend das Höchstmaß menschlicher Vollkommenheit zu erlangen.
Dabei geschah es, das er von Müdigkeit übermannt einschlief. Als er erwachte, packte ihn großer Zorn über seine menschliche Schwäche, dass er sich die Augenlider abschnitt und sie zu Boden warf. Sogleich schlugen diese Wurzeln und aus jedem wuchs ein Strauch, der grüne Blätter trieb. Neugierig kostete Bodhidharma von den Blättern, fühlte sich sofort gestärkt und von seiner Müdigkeit befreit. Staunend über die Wirkung empfahl er seinen Jüngern die Kraft der Wunderpflanze.

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