Archiv zur KategorieTeekunde

Meine Beziehung zum Tee

Tee für Genießer von James Norwood Prattvon James Norwood Pratt

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke und an gemeinsame Mahlzeiten in der Familie, kommt mir immer auch Eistee in den Sinn. Tee ist im Hintergrund, aber immer mit dabei: Nach der Kirche an dem Tag, als Redge Hanes und ich die Schlange fingen. Wenn wir mit Besuch auf der Veranda saßen. Wenn wir vom Spielen hereinkamen oder vom Lesen aufblickten … Der chinesische Weise, der Tee als eine der „sieben Notwendigkeiten“ des täglichen Lebens bezeichnete – er hätte aus meiner Heimat North Carolina stammen können.

Menschen aus dieser Gegend braucht man nicht zu erzählen, dass ihr Staat den Namen des ersten Teetrinkers trägt, der auf dem britischen Thron saß. Seinem Beispiel sind wir seit unseren Anfängen praktisch Tag für Tag gefolgt, und einige besondere Blätter unserer Geschichte sind dem Andenken des Tees gewidmet.

Wenn ich an meine frühen Erinnerungen denke, so scheint mir manchmal, dass ich eine besondere Beziehung zu jenem Naturwunder geerbt habe, welches das Thema dieses Buchs darstellt. Mein eigenes Leben und das Leben meiner Vorfahren scheint von Tee durchdrungen zu sein. „Eistee“ und „heißer Tee“ waren bei uns im Süden feste Bestandteile des täglichen Lebens, obschon wir das Wort “Tee” ohne zusätzliche Bezeichnungen kaum je verwendeten. Richtig zubereiteter heißer Tee war bei uns zu Hause eine typische Erfahrung des Winters, gelegentlich auch eine besondere Wohltat, wenn wir fiebernd im Bett lagen und von jenen geheimnisvollen Empfindungen heimgesucht wurden, welche eine Krankheit bei Kindern hervorruft. Zum Tee gehörte bei uns immer Zucker und Zitrone; ich glaube nicht, je vernommen zu haben, dass man stattdessen Milch in den Tee geben könne.

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Urheimat des Tees

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Die Urheimat des Tees ist zweifellos China. Eine alte Legende erzählt, dass im Jahre 2737 v. Chr. der Kaiser Shen Nung die Heilkraft des Tees erfuhr, weil er seinen Kochtopf unter einem Teebaum stehen hatte, in den ein Teeblatt hinein gefallen sein soll. Die angenehme und anregende Wirkung dieses Getränks muss so aussergewöhnlich gewesen sein, dass diese Geschichte in fast allen Informationen über Grüntee zu finden ist. Sie beweist aber doch, dass der Grüntee eine lange Tradition hat. Grüner Tee ist etwas besonders, und es ist nicht einfach über die Vielfalt und den Sortenreichtum in kurzen Worten zu berichten. Allein in China gibt es hunderte von verschiedenen Qualitäten und Arten von Grüntee. Ob es die kräftigen Hunnan und Sichuantees sind, die vor allem im Frühjahr geerntet werden, oder die feinen Sorten aus Zhejiang wie Lung Ching und aus Guangxi der wunderschöne White Downy oder gar die lieblichen, weissen Tees aus Fujian. Es gibt nur eine sichere Methode, zu unterscheiden. Das ist, den Tee zu trinken, um seine spezielle Art kennen zu lernen. Probieren geht über studieren… Von Anhui im Norden bis in den Süden China Fujian und Guangdong. So vielfältig wie die Völker in diesem Land sind seine Tees. Der Grüntee ging seinen Weg von China nach Japan vor allem über den Buddhismus, der den Grünen Tee schon im 6. Jahrhundert für Meditiationszwecke verwendete.

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Tee-Ernten in Darjeeling

Darjeeling Teeplantage

Die Darjeeling Teeernten unterscheiden sich teilweise erheblich in Geschmack und Aussehen. Damit Sie einen kleinen Anhaltspunkt bekommen, wie sich die Tees unterscheiden, haben wir die verschiedenen Pflückungen beschrieben.

First Flush Tee, hat ein hellgraues Blatt mit grünem Einwurf und weißen Tips: Der Aufguss ist hell, gelblich bis rötlich in einer weißen Porzellan Tasse. First Flush schmeckt spritzig, duftig, blumig. Nach einer kurzen Erntepause im Winter wachsen die Teeblätter sehr langsam und bilden so eine Menge ätherischer Öle aus, die für dieses klare, spritzige, frische Aroma sorgen. Umso ausgeprägter und harmonischer das typische First Flush Aroma ist, desto besser die Qualität und desto höher der Preis. Bei gleicher Qualität, können sich unterschiedliche Plantagen durch einen ganz eigenen Geschmack charakterisieren. Diesen typischen Geschmack findet man dann nur bei Tee aus diesen speziellen Plantagen. Bei der Qualitätsfindung spielen auch noch folgende Kriterien eine Rolle: Wie schön und gleichmäßig ist das Blatt gearbeitet? Wie viel Tips (weiße Blattspitzen) hat das Teeblatt? Um welche Plantage handelt es sich?
Noch nicht alle Plantagen beherrschen die Herstellung von grünem Tee, denn diese werden traditionell nicht in Darjeeling hergestellt. Die Plantagen, die mit dem richtigen Equipment ausgestattet sind und das nötige Know how haben, können in dieser Zeit hervorragende Grüntees herstellen, die ein wunderbar, spritzig, duftiges, feinherbes Aroma haben. Die Tassenfarbe ist bei guten grünen Tees hellgrün und klar.

Tea TesterFirst Flush In Between Tee, hat ein hellgraues, ins braune gehende Blatt mit grünem Einwurf und selten weiße Tips. Der Aufguß ist gelblich, braun bis ins rötliche gehend. Der Geschmack ist duftig ins aromatisch zwischen First Flush und Second Flush. Der Geschmack kann weder klar dem Geschack eines guten First Flush, noch dem eines guten Second Flush zuordnet werden, deshalb der Name „In Between“.
Wenn die Preise für schwarzen Tee niedrig sind, stellen in dieser Zeit, einige Plantagen mehr grünen Tee her, die dann noch gute Qualitäten hervorbringen können. Der Geschmack ist nicht mehr so duftig wie in der First Flush Periode, aber immer noch einigermaßen gut.

Second Flush Tee, hat ein graues bis braunrotes Blatt, und weiße bis bräunliche Tips. Der Aufguss ist gelb bis hellbraun, rötlich in einer weißen Porzellan Tasse. Second Flush schmeckt nussig, duftig, leicht würzig mit dem kräftigen Aroma des Sommers und der Wärme, in der er seine Eigenschaften entwickelt. Umso klarer die nussige Note zum Ausdruck kommt, desto besser die Qualität und desto höher der Preis. Auch hier gibt es Plantagen, die sich durch einen ganz eigenen und ausgeprägt typischen Second Flush charakterisieren. Wie auch beim First Flush spielen bei der Preisfindung auch noch Kriterien mit: Wie schön und gleichmäßig ist das Blatt gearbeitet? Gibt es Einwürfe von Broken Tees, grünes Blatt und wie hoch ist der Anteil weißer bzw. bräunlicher Tips?

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Bio - Bambustee

Bambus - Gesund und lecker

Noch kennen in Europa nur wenige diesen Tee, doch er ist uns Menschen von unschätzbarem Wert, der ausschließlich in Südostasien und auf den Inseln im indischen Ozean und im Pazifik heimische Bambus. Der Bambus ist kein Baum, sondern ein Gras, das es in mehr als 1000 Arten und in 75 Gattungen gibt. Die Ur-Einwohner dieser Gegenden wussten schon seit Jahrtausenden um die vielseitigen und segensreichen Wirkungen.

Eigenschaften der Bambusblätter.
Die im Osten als eines der wertvollsten Geschenke der Natur hoch angesehene Pflanze gibt es jetzt auch bei uns als köstlichen Durstlöscher und vielseitigen Helfer, 100% naturrein. Wissenschaftlich erforscht wurde der Bambus schon in den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts. Tiefes Eindringen in die Geheimnisse dieser interessanten Pflanze, dieses Interesse zeigte die Wissenschaft aber erst vor etwa 10 Jahren. Seit 1994 gibt es in Korea an der National University in Seoul ein ausgedehntes Forschungsprogramm.
Fasziniert von dem Gedanken, dass das wirkliche Potenzial des Bambus, unerforscht vor der Türe der wissenschaftlichen Medizin liegt, wird intensiv an verschiedenen Projekten gearbeitet.

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Tee aus Kenya

Teeplantage in Kenya
Blick auf eine Teeplantage in Kenya

Im Vergleich der Newcomer im Teeanbau ist Kenya das erfolgreichste. Die ersten Teepflanzungen in Kenya waren erst 1963 nach der Unabhängigkeit entstanden. Durch die Gründung der Institution Kenya Tea Development Authority 1974 entwickelte sich die Produktion sehr schnell. Viele englische Experten, die früher in Indien oder Ceylon gearbeitet hatten, ließen sich im Lande nieder. Kenya produziert einige gute orthodoxe Tees, die bekanntesten sind Malaika, Marinyn, Ragati und Kibwari. Es könnten theoretisch noch weitaus mehr bessere Tees produziert werden, Hauptproblem ist jedoch, dass es bei der Verarbeitung Engpässe gibt, da zu wenig Teefabriken existieren und die Transportwege für die Blätter zu lang sind, was natürlich die Qualität beeinträchtigt.

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Biotee China Sencha

China Grüntee
Von Hand gepflückter Tee aus China

Ursprünglich kommt Sencha Tee aus Japan und hat in den letzten Jahren durch den beiderseitigen Austausch der Produktionsmethoden zwischen Japan und China mehr und mehr in China Einzug gehalten.
Die Anzahl der unterschiedlichen Qualitätsstufen ist unsagbar gross.
Um den Tee unter biologischen Vorraussetzungen zu produzieren, hat man sich in Peach Flower Island entschlossen, die nötigen Maschinen, die zur Herstellung von Sencha erforderlich sind, aus Japan zu importieren.

Um sich gegenüber den zahlreichen einfachen Qualitäten, die auf dem Markt angeboten werden, abzusetzen, hat man sich entschieden, die gesamte Pflückung per Hand vorzunehmen.
Durch den Verlust an Menge bei der Handpflückung steht ein erheblicher Gewinn an Qualität gegenüber der maschinellen Pflückung.

Hierbei zeichnet sich der Peach Flower Island Sencha gegenüber herkömmlich produzierten Tees durch ein wunderschönes, kräftiges, grünes Blatt mit wenig Einwurf von Holz aus.
Er hat seine ursprüngliche Farbe sowie seinen Geschmack in der Tasse kaum verloren und besitzt eine schöne vorzügliche herbe Frische.

Eine Auswahl an China Sencha Tees:

• China Sencha Biotee

• China Sencha Biotee-Kilo Aktion

Weitere Sorten finden Sie in unserem Shop.

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Peach Flower Island Projekt Tian Mu Biotee

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Tian Mu besitzt unter den Teekennern bereits seit vielen Jahre eine große Anhängerschaft.

Dieser wunderschöne, zarte und leichte Frühlingstee stammt aus dem Peach Flower Island Projekt wo die besten Voraussetzungen zur biologischen Teeproduktion gegeben sind.

Dieser Tee wird ausschließlich per Hand produziert. Nach sorgsamer Pflückung wird ihm in einem Wok durch vorsichtiges Hin- und Herschichten die Feuchtigkeit entzogen.
Entgegen der Lung Ching Produktion wird hierbei kein Druck auf das Teeblatt ausgeübt.

Die ca. 2 cm langen Blattsprossen werden nach Möglichkeit im Mai gepflückt, da dies die beste Zeit zur Produktion von Qualitätstees ist.

Der Tee muss nach erfolgter Pflückung innerhalb von 4 Stunden verarbeitet werden, um das frische Grün des Blattes auch noch im getrockneten Zustand erhalten zu können.
Das Teeblatt erhält ein drahtiges Aussehen und durch diese sorgfältige Produktion bleiben sämtliche positiven Inhaltstoffe dieses Grüntees erhalten.

China Tian Mu Biotee
Sein duftender blumiger Geschmack schmeichelt dem Genießer feiner Tees.
100g nur EUR 9,20 Mehr dazu im Online Shop…

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Südindien, von den Blauen Bergen kommt der Tee

Süd Indien Teepflückerinnen

Der Tee aus den blauen Bergen von Nilgiri, in der südindischen Provinz Tamil Nadu, wird auf großen Plantagen und in vielen kleinen Gärten angebaut. Sein Aroma und sein besonderer Geschmack ähnelt dem des Ceylon Tees und genau wie dieser hat er eine volle und runde Tasse. 800 bis 2000 Meter hoch liegen die Tee-Plantagen und es wird im Gegensatz zu Nordindien das ganze Jahr Tee geerntet.

Seit ein paar Jahren gibt es sehr gute Tees aus biologischem Anbau aus dieser Region. Diese Tees zeichnen sich durch eine gehaltvolle Tasse aus, sie haben eine fruchtige, frische Note und begeistern vor allem durch ihre vollmundige Tasse, die keine Wünsche offen lässt.

Ein echter Tipp für Liebhaber preisgünstiger und guter Alltagstees.

Sorten:

Nilgiri FOP Biotee

Fruchtig, aromatischer Schwarztee, mit voller, fruchtiger
Tasse. Aus kontrolliert biologischem Anbau.

Nilgiri Pekoe Biotee

Typisch fruchtige Geschmacksnote, voller aromareicher Schwarztee, mit kräftiger dunkeler Tasse. Aus kontrolliert biologischem Anbau.

Süd-Indien Green Oothu Bulk Biotee

Blumige, leicht süße aromatische Tasse. Gleichmäßiges,
drahtiges Blatt, mit hellem süffigem Aufguß.
Sehr schöner Tee! Aus kontrolliert biologischem Anbau.

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