Archiv zur KategorieZubereitung

Raku-Teeschalen - Urgebärde und Symbol

Raku TeeschalenRaku ist ein traditionelles, japanisches Verfahren zur Herstellung von Keramik - insbesondere von Trinkschalen für die Teezeremonie. Bei ca. 1000 Grad werden die Schalen glühend aus dem Brennofen geholt, in Sägemehl gelegt und anschließend ins kalte Wasser getaucht. Es ist ein faszinierendes Spiel der Elemente.

Das Wort “Schale” kann einmal die Bedeutung als schützende Umhüllung um einen Fruchtkern herum haben, und zum anderen kann damit ein Gefäß gemeint sein. Beide Begriffe können symbolisch die Seinsweise eines Menschen widerspiegeln: Ein Mensch, der sich auf sich selbst reduziert und egozentrisch die Welt auf sich bezieht, sich gleichzeitig von ihr abkapselt. Der andere, der sich offen, einer Schale gleich, der Welt empfangsbereit zuwendet, um das Leben in der Fülle aufnehmen zu können.

Das Wesen der Trinkschale zeigt sich darin, dass ihre Funktion durch das Empfangen bzw. Auffüllen und das Weitergeben bzw. das Leermachen besteht. Dieses Prinzip erfüllt und belebt die ganze Schöpfung. Seit altersher hat der Mensch dies symbolhaft durch die Schale angedeutet. Da die Schale die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer vereinigt, gilt sie auch als Sinnbild für den Kosmos.

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Lagerung von Tee…

Bei japanischen Tees hat es sich bewährt, hohe Qualitäten dunkel und kühl aufzubewahren. Am Besten sogar verpackt in einem Glas mit Deckel im Kühlschrank. Ansonsten reicht es auch, auf eine dunkle, kühle und trockene Lagerung zu achten. Niemals Tee neben stark riechenden Lebensmitteln aufbewahren. Tee ist sehr sensibel und freiheitsliebend wie Sie sehen. Der Geschmack des Tees wird es Ihnen danken, wenn Sie diese kleinen Ratschläge beachten. Viel Freude beim Tee trinken und geniessen!

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Zubereitung von Matchatee

Zubereitung von Matchatee
Zubereitung von Matchatee

Die Zubereitung von Matcha ist leichter als Sie vielleicht vermuten.
In der Teezeremonie wird der Pulvertee mit einem speziellen Löffel (Cha-Shaku) dosiert und mit dem Teebesen (Cha-Sen) in einer Matchaschale (Cha-Wan) aufgeschäumt. Sofern man keinen Teebesen zur Hand hat, kann Matcha notfalls auch mit einem kleinen Schneebesen, im Schüttelbecher oder mit einem Milchschäumer aufgeschlagen werden. Die Matchaschale sollte die Größe einer Milchschüssel haben. Damit der Tee nicht klumpt, kann er zuvor durch ein feines Sieb gestrichen werden.
Um den typischen “dünnflüssige” Matcha (Usu-Cha) herzustellen geben Sie eineinhalb Spatelspitzen (oder ca. 1 Teelöffel) Matcha in eine (mit heißem Wasser vorgewärmte) Matchaschale. Übergießen Sie das Pulver mit 70-100ml und ca. 70 Grad heißem Wasser. Die Schale sollte jetzt zu weniger als einem Drittel gefüllt sein. Mit raschen Handbewegungen wird der Matcha nun ca. 30 Sekunden lang aufgeschlagen, bis an der Oberfläche ein feiner Schaum entsteht. Er sieht dann aus wie “flüssige Jade”.
Bevor man den Matcha durch den Schaum “schlürft”, lässt man eine Teesüßigkeit wie z.B. Mapan oder Dapan auf der Zunge zergehen, mit der zusammen Matcha zu einem besonderen Geschmackserlebnis wird.

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Tibetischer Buttertee - das Rezept

Tibetanischer Buttertee
Die Tibeter und ihr Tee…

Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig, da in den Teerezepten immer eine gute Prise Salz angegeben wird. Buttertee ist ein Energielieferant, man sollte ihn also wirklich nicht trinken, wenn man auf die “schlanke Linie” achten will. Die Tibeter, die in Höhen um die 4000 Meter über dem Meeresspiegel leben sind aber auf einen solchen Energielieferanten angewiesen, da sie in diesen Regionen weit höheren Strapazen ausgesetzt sind wie wir. Daher ist dieser Tee für für die Krisenzeit ideal, da bei Winter und Hunger eine reichliche Energieversorgung von besonderer Bedeutung ist.

TIPP: Man kann normale Süßrahm- aber auch Sauerrahmbutter praktisch in jeden schwarzen Tee geben und wird feststellen, das es den Geschmack verfeinert. Für die Bevorratung eignet sich aber Fett (geschmolzener und wieder abgekühlte Butter oder Ghee) besser als Butter, weil besser haltbar. Salz und Tee darf sowieso in keiner Speisekammer fehlen.

Zutaten:

1 Liter kaltes Wasser,

ca. 5 Gramm Schwarztee
50 Gramm Süß- oder Sauerrahmbutter,

200 ml Vollmilch,

1 gestrichener Teel. Salz

Zubereitung:

Das Wasser mit dem Tee in einen Topf geben und aufkochen, abdecken und auf kleiner Flamme noch ca. 15 Minuten köcheln lassen. Den Tee abseihen und den Teesud in einen Topf geben. Salz, Milch und Butter hinzufügen und alles kräftig mit dem Schneebesen oder besser einem elektrischem Mixer durchschlagen bis sich alle Zutaten gleichmäßig mit dem Tee vermischt haben.

Viel Spass beim ausprobieren!

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